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Aktuelles

Jahresrückblick 2010

Schalom liebe Freunde,

Beginnen wir gleich mit dem Negativen: Eine der Stärken unsere Öffentlichkeitsarbeit waren immer unsere Infostände. Dieses Jahr allerdings sind leider unsere Infostände „ ins Wasser gefallen“ - und das ist wörtlich gemeint: Es regnete jedes Mal in Strömen und unser schönes Info-Material wurde teilweise nass.

Doch das Gute folgt sogleich: Wir legten den Schwerpunkt in das Innere, auf Referate, Vorträge, Seminare und Schul-Besuche.

Unsere Referenten, die Islamwissenschaftlerin CARMEN MATUSSEK, die Soziologin Dr. CLAUDIA GLOBISCH und Professor Dr. Matthias VOLPERT bereicherten alle Zu- hörer, auch wenn deren Vorträge im April und Mai 2010 durchaus verschieden waren.

Carmen Matussek hielt im Juli 2010 dann zusätzlich noch ein Wochenend-Seminar „Argumentationstraining Nahost“, das uns viele neue Erkenntnisse brachte.

Der Ghaza-Zwischenfall mit dem Terroristenschiff „ Mavi Marmara“ erboste mich sehr in seiner üblen Heuchelei. Während die „Linke“ hier in Deutschland sich ( zu Recht ! ) sehr gegen Faschismus und Rechtsextremismus engagiert, hat sie ein wenig weiter weg doch recht intensiv mit „grauen Wölfen“, Faschisten und Extremisten gekungelt und gekumpelt. Ein fränkisches Sprichwort sagt dazu eindeutig „ Pack schlägt sich, Pack verträgt sich“.

Mit Sion Israel solidarisierten wir uns in der Initiative „ Keine Bedienung für Neonazis“ ( KBFN ), als sein Lokal „ Picasso“ von rechtsextremen Schlägern überfallen und der Barkeeper zusammengeschlagen wurde.

Sehr erfreulich und ausbaufähig sind auch, neben KBFN, unsere weiteren Kooperati- onen mit der Katholischen Hochschulgemeinde ( KHG), mit dem „ Klub Schalom“ der Jüdischen Gemeinde Regensburg, in der „ armenisch-israelisch-deutschen Freundschaft“ mit „Feinkost Sarik “, und, ganz neu, mit der „ Bischof Manfred Müller Schule“. Dort vor den sehr interessierten Kindern der zweiten Grundschulklasse hielt Professor VOLPERT einen – kindgerechten – Vortrag „ Israel – Koexistenz der Gegensätze“ und die Kinder und Lehrerinnen beschlossen dann, Bilder zu malen für Kinder in Israel. Prima



Alles Gute für 2011 und weiterhin viele gute Kooperationen für Völkerverständigung und Freundschaft mit Israel wünscht

Roland Hornung

Israel - aus einem anderen Blickwinkel betrachtet
Am 05. September erschien die zweite Ausgabe des neuen und innovativen Online-Magazins „Inside-Israel“. „Wir haben unsere Feuertaufe bestanden und aus dem Stand mehr als 11.500 Leser und Leserinnen erreicht.
Mit unserer frischen Aufmachung treffen wir nicht nur den Nerv viele Israelfreunde“, freut sich Christian Kunze, Herausgeber des Magazins. Auch mit der zweiten Ausgabe gelingt es der jungen Redaktion, unvergessliche Momente der Schönheit und Vielseitigkeit Israels einzufangen.
Lernen Sie Menschen und Ihre Geschichten kennen, die dieses Land so besonders machen. Zahlreiche Hintergrundinformationen, nützliche Tipps und ausgewählten Reiseangebote vom Yisroel Reisedienst lassen keine Fragen und Wünsche offen.
Es macht einfach Spass mit Inside Israel und Yisroel auf eine neue Entdeckungstour zu gehen.

http://www.inside-israel.de
20.09.2010 09:11
Statement zur sogenannten "Kölner Klagemauer"
20.09.2010 09:08
Gastkommentar
Ein Staat, auf Angst gebaut
von Arno Widmann
oder
Warum die DDR ein Unrechtsstaat ist


„Könnte es nicht sein, dass die Angst vor dem Frieden auch daher rührt, dass die Israelis nur zu genau wissen, dass die Gründung des Staates Israel Unrecht war?
Ohne das Eingeständnis des Grundunrechts der Staatsgründung wird es keinen Frieden geben. Wie es auch keinen Frieden geben wird, ohne dieses Grundunrecht als schrecklichen fait accompli zu akzeptieren und das Existenzrecht des Staates Israel anzuerkennen.“
http://www.fr-online.de/in_und_ausland/kultur_und_medien/feuilleton/2829184_Leseempfehlung-Ein-Staat-auf-Angst-gebaut.html

Sehr geehrte Verantwortliche der Frankfurter Rundschau,

die Frage Ihres Schreibers Herrn Arno Widmann verdient keine Antwort, weil sie nichts zum Erkenntnisgewinn beiträgt, stattdessen antisemitische Ressentiments schürt. Natürlich nur bei den Lesern der Frankfurter Rundschau. Die Redaktion geht augenscheinlich davon aus, dass antizionistische Hetze auf fruchtbaren Boden ihrer Leser fällt.

Jeder Bürger der BRD ist verpflichtet, den Anfängen zu wehren. Deshalb meine Antworten.

Da Israelis keine Angst vor dem Frieden haben – schließlich hat der Jüdische Staat Friedensverträge mit seinen arabischen Nachbarn Ägypten und Jordanien geschlossen – ist die Frage unsinnig. Doch geht es dem Frager sicherlich um den zweiten Halbsatz, „dass die Israelis nur zu genau wissen, dass die Gründung des Staates Israel Unrecht war.“

Es ist nachweislich sinnlos, mit Fundamentalisten über Fakten zu diskutieren. Sie können eine ihnen nicht genehme Wahrheit nicht erkennen. Um den Kontakt nicht sofort zu beenden, gebe ich zunächst vor, dass die Gründung des Staates Israel ein Unrecht gewesen ist.

Mit meiner neuen Einstellung bin ich nicht alleine, wenn auch nicht in angenehmer Gesellschaft. Neben einem Redakteur der Frankfurter Rundschau, den klerikalfaschistischen Beherrschern des Iran, der Hamas und einigen weiteren Terrororganisationen, wird diese Einstellung von allen europäischen Rechtsextremisten geteilt. Auch viele Organisationen, die das Worte „Friede“ auf Deutsch oder Latein in ihrem Logo beherbergen, gesellen sich hinzu. Einige Mitglieder der Linken, der Kirchen, der staatstragenden Parteien und der Gewerkschaften gehören zu dieser illustren Gesellschaft, die laut Friedrich-Ebert-Stiftung zu den okkulten Antisemiten gehören, die 15% der deutschen Bevölkerung ausmachen. Doch deshalb muss die Aussage nicht falsch sein! Auch Neonazis können recht haben.

Wenn die Gründung des Staates Israel ein Unrecht war, so ist auch die Existenz des Jüdischen Staates ein Unrecht. Logisch nachvollziehbar erkennen deshalb Hamas und die iranischen Klerikalfaschisten Israel nicht an, wollen den Jüdischen Staat mitsamt seiner Bevölkerung ausradieren. Der Iran ist sogar bereit, einen nuklearen Weltkrieg anzuzetteln.

„Ohne das Eingeständnis des Grundunrechts der Staatsgründung wird es keinen Frieden geben.“

Dieser Satz ist logisch richtig, wenn man davon ausgeht, dass es niemals einen Frieden geben wird. Der Satz ist auch dann logisch richtig, wenn es mit Eingeständnis des Grundunrechts der Staatsgründung keinen Frieden geben wird. Wegen dem bisher Geschriebenen ist der Satz dann falsch, wenn die darin enthaltene wage Suggestion gelten soll, dass mit Eingeständnis des Grundunrechts der Staatsgründung es einen Frieden geben wird. Für diese Aussage gibt es keinerlei Belege, jedoch viele Gegenbeweise. Die Aussage erinnert an das Pfeifen im Walde, an Münchhausen, der sich am eigenen Zopf zieht, und an die Merseburger Zaubersprüche: nichts Reales.

Kommen wir zur letzten Aussage, die verwirren soll:
„Wie es auch keinen Frieden geben wird, ohne dieses Grundunrecht als schrecklichen fait accompli zu akzeptieren und das Existenzrecht des Staates Israel anzuerkennen.“

Wie kommt der Schreiber in der FR-online.de auf diesen seltsamen Schluss? Da der Artikel keine Antwort darauf gibt, dürfen Vermutungen ins Kraut schießen.

Selbstverständlich wird es Frieden geben, wenn Israel nicht existiert! Nach ihrer Vergasung gaben die Juden ja auch Ruhe. Oder meint der Autor, dass nur nach der Akzeptanz des Existenzrechts des Staates Israel durch seine arabischen Nachbarn der Jüdische Staat von eben diesen Nachbarn liquidiert werden kann? Für diese Auffassung des Autors spricht der Satz, dass „die Israelis Angst vor dem Frieden“ haben. Dann sollten sich die Israelis davor hüten zu gestehen, dass die Gründung des Staates Israel ein Unrecht war. Es würde unweigerlich zu ihrem Tod führen!

Oder hat der Schreiber den letzten Satz aus political correctness verfasst, um die Frankfurter Rundschau vor der rechten Ecke zu bewahren? Eine Ente!? Unvorstellbar in der Frankfurter Rundschau, sogar in der Online-Ausgabe!

Die letzte Vermutung ist die mit der höchsten Wahrscheinlichkeit:
Deutschland hat nach dem II. Weltkrieg seine Ostgebiete verloren, die eindeutig deutsch waren. Die BRD hat den Verlust akzeptiert und die ehemaligen deutschen Gebiete als polnisch und russisch anerkannt. Warum? Als Sühne für die unbeschreiblichen Verbrechen an den Juden?
Das mögen der Schreiber und seine Leser glauben.
Nach Meinung des FR-online-Schreibers müssten folglich die Araber den Verlust des arabischen Palästinas genauso akzeptieren, wie die Deutschen den Verlust des deutschen Ostens, da die Araber Opfer der Opfer sind, da sie sich an der Shoa beteiligt haben, da sie 1929 wehrlose Juden im Pogrom von Hebron massakriert und die Überlebenden vertrieben haben, da sie unschuldige Israelis in Selbstmordattentaten in den Tod gerissen haben, da sie jüdische Kindergärten überfallen und Babys ermordet haben, da sie kriegsverbrecherisch 10.000 Raketen auf jüdische Zivilisten abgefeuert haben, da sie genau solche Antisemiten sind wie die Nazis.
Das ist falsch. Denn die BRD hat den Verlust der deutschen Ostgebiete akzeptieren müssen, weil Deutschland den II. Weltkrieg militärisch verloren hat. Und die Araber werden Israel anerkennen, wenn sie begreifen, dass sie alle Kriege gegen die Juden verloren haben.
Hinter dem revisionistischen Gedankengut, dem die Frankfurter Rundschau ein Forum zur Verfügung stellt, stehen unverarbeitete Geschehnisse der deutschen Geschichte.
Israels Existenz und seine Grenzen sind genauso Folge des II. Weltkrieges wie die Grenzen der meisten europäischen Staaten. Wenn die Staatsgründung Israels ein Unrecht ist, dann basieren die heutigen Grenzen Deutschlands ebenfalls auf Unrecht. Es ist derselbe schreckliche fait accompli, wenn heute Juden in Tel-Aviv, in Haifa und in Jerusalem, Polen in Breslau, in Stettin und in Danzig, Russen in Königsberg, Franzosen in Straßburg, Dänen in Nordschleswig, Belgier in Eupen und Malmedy, Litauer im Memelland und Tschechen im Sudetenland leben.
Deutschland hat die geschichtlichen Tatsachen anerkannt und lebt in Frieden, Wohlstand und Freiheit. Die Araber haben die geschichtlichen Tatsachen nicht anerkannt und leben im Krieg, in Armut und Unterdrückung.
Doch der deutsche Revisionismus ist nicht tot. Er hebt seinen Kopf nun nicht mehr zaghaft aus dem schlammigen Boden hervor und verspricht Krieg und Hunger. Nicht zufällig hat die DDR jetzt den Titel eines Unrechtsstaates erhalten. Weitere europäische Staaten können folgen.

Wehret den Anfängen!
14.07.2010 19:27
Inside Israel: neues Israel Magazin
Inside Israel Magazin : http://www.inside-israel.de/
22.06.2010 20:34
Israelfreunde e.V. auf Identi.ca
Besuchen Sie uns auf http://www.identi.ca/israelfreunde'>identi.ca!
12.02.2010 11:24
Jahresrückblick 2009
Liebe Leser,

alles hat seine Zeit. Es ist Zeit zum Reden und
Zeit zum Schweigen. Zeit zur Freude und Zeit zur
Trauer und Skepsis.


Alle diese Tätigkeiten passen zu meinem kurzen
Jahresrückblick 2009.


In Freude rede ich über all unsere eigenen Aktivitäten
des " Freundeskreises Israel in Regensburg und Oberbayern
e.V. ":


Wir sind nun - nach etwa 6 Jahren als loser Freundeskreis -
im Jahre 2009 ein gemeinnütziger eingetragener Verein geworden
und werden hoffentlich noch mehr wahrgenommen.


Unsere Infostände ( im Mai 2009 zum " ILI-Israeltag " und im
Juni beim "Internationalen Kinderfest des Ausländerbeirates " )
waren ein voller Erfolg. Ein großer Erfolg war auch unsere
Preisverleihung unseres " Freundschaftspreises Israel " an
vier engagierte Damen. Und nicht zuletzt war unsere Teilnahme
an der " Demo gegen Rechts " im Oktober 2009 ein Erfolg, wie
die gesamte Demo, bei der sich über 7000 gegen Rechts enga-
gierte Leute sammelten, während die Neonazis fast zeitgleich
kaum 100 Leute auf die Beine brachten. Freude auch über das
besonnene und demokratische Verhalten des Regensburger Polizei-
präsidenten, der einen übereifrigen und überzogenen Einsatz
einiger Polizeigruppen gegen engagierte Antifaschisten verhin-
derte. Danke.

Große Freunde und Dankbarkeit empfinde ich auch über das wert-
orientierte und überzeugte und überzeugende und so wichtige
und richtige Verhalten unserer Bundeskanzlerin Dr. Merkel
gegenüber Israel. Mein großer Dank an diese so glaubwürdige
und standhafte und verlässliche Bundeskanzlerin. Toda raba.


Es ist aber auch durchaus Zeit zu Kritik und zur Skepsis.


Gleich in drei Orten - in Duisburg, Bochum und Berlin -
fiel uns ein sehr dubioses und nicht tolerierbares Verhalten
von Polizei und Staatsmacht sehr negativ auf. Während man einen
oft vorauseilenden demütigen Gehorsam und eine falsch verstan-
dene " Toleranz " gegenüber antisemitischen und faschistischen
Demonstrationen an den Tag legte, und dies uns als " Meinungs-
freihait " und Demokratie vorgelogen hat, verhielt man sich
gegen israel-freundliche Gegendemonstranden leider nicht immer
korrekt und maß mit völlig andererer Messlatte.


Aggressiv, beleidigend und unter völliger Missachtung der
Meinungsfreihat jener pro-israelischen Leute machte man sich
äußerst unglaubwürdig und forderte deutliche Worte der Kritik
unserererseits - und nicht nur unsererseits (!) - heraus.

Doch während sich die verantwortlichen Stellen in Duisburg und
Berlin dafür seriös und deutlich entschuldigten, war die
Antwort aus Bochum arrogant, frech und absolut nicht tolerier-
bar. Es geht doch nicht an, dass der Staat im Programm " Viel-
falt tut gut " Millionen Euro ausgibt, um Faschismus und
Antisemitismus prophylaktisch zu verhindern, wenn gleichzeitig
dieser Staat selbst extrem kritikwürdig reagiert. Wir werden
die Vorkommnisse in Bochum - und ähnliche Fälle - aufmerksam
im Auge behalten.


Noch schlimmer ist auf internationaler Bühne das aggressive
und drohende Verhalten des Achmadinedschad-Regimes zu verurtei-
len - und ebenso deutlich das dubiose " Wischi-Waschi"-
Verhalten vieler - ach so demokratischer - Staaten dagegen.

Dieses Verhalten, und im Innern Deutschlands das oberfläch-
liche und gleichgültige, ja fast ablehnende Verhalten der
" Schickeria " gegenüber Israel fordert auch unsere deutliche
und klare Kritik heraus.


Für das neue Jahr 2010 wünschen wir mehr positives Engage-
ment in vielen Bereichen statt destruktiver Gleichgültigkeit
und für Nahost eine friedliche Koexistenz aller Parteien
auf gleicher Augenhöhe in Respekt und gegenseitiger Achtung.

Schalom
Euer Roland Hornung
11.01.2010 08:15
Bundestagswahl 2009
Bitte gehen Sie zur Wahl.
Wir geben keine konkrete Wahlempfehlung ! Ein paar Fragen aber sollten Sie sich stellen, wenn Sie sich für eine Partei entscheiden: 1.) Unterstützt diese Partei die Freundschaft zu Israel und sieht sie ' besondere Beziehungen ' von Deutschland zu Israel ? Tritt sie für das Existenzrecht Israels ein ? 2.) Tritt die Partei entschieden gegen jede Form des Anti- semitismus und gegen jede Art des Extremismus ein ? 3.) Unterstützt die Partei die Integration in Deutschland, vor allem die Integration der Juden aus der ehemaligen Sowjetunion ?
22.09.2009 11:25
2011 Freundeskreis Israel in Regensburg und Oberbayern e.V.